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Geschichte und Entwicklung des personzentrierten Ansatzes

Carl Ranson Rogers ist 1902 in Oak Park Illinois in  den USA als viertes von sechs Kindern geboren worden.  Er studierte zuerst, geprägt von seinem religiösen Elternhaus, Theologie, bis ihm klar wurde, dass er nicht in einem Bereich arbeiten kann, in dem verlangt wird, an eine bestimmte religiöse Doktrin zu glauben. So begann er, Psychologie und Psychotherapie zu studieren. Zu Beginn arbeitete er mit verhaltensauffälligen Jugendlichen. Dort machte er die Erfahrung, dass all sein Wissen und die Diagnostik nur wenig halfen und es bei den Jugendlichen erst zu einer  positiven Verhaltensänderung kam, wenn er sich in eine echte Beziehung mit ihnen einliess. So lernte er, genau zuzuhören. Veränderungen wurden dann möglich, wenn Rogers versuchte, die Sichtweisen seines Gegenübers zu begreifen und zu respektieren, dass der Betroffene selbst am besten weiss, wo der "Schuh" drückt und welche Richtung einzuschlagen ist. Dies veranlasste ihn, neue Wege in der Psychotherapie zu gehen, und so entwickelte er den personzenrtierten Ansatz, bei dem der Klient ganz und gar im Mittelpunkt steht. Die drei Säulen dieser Arbeit sind Empathie (einfühlendes Verstehen), bedingungsfreie Wertschätzung und Kongruenz (Echtheit).